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FAQ: Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen089 3704 9899Bei leichten Verstopfungen im Siphon hilft oft eine Saugglocke oder das Reinigen des Siphons von Hand. Chemische Rohrreiniger sind dagegen riskant. Sie entwickeln beim Lösen Hitze, deren Wirkung auf ältere Rohre kaum abschätzbar ist. Zudem reizen sie Haut und Schleimhäute und belasten das Abwasser. Einen festen Pfropfen tief im Rohr erreichen sie meist nicht. Löst sich die Verstopfung nach einem Versuch mit der Saugglocke nicht, rufen Sie am besten einen Fachbetrieb. Mit Spirale oder Hochdruck ist das Rohr danach wieder vollständig frei. Verzichten Sie auch auf Drahtbügel oder spitze Werkzeuge, die Siphon und Dichtungen beschädigen können.
Die Dichtheitsprüfung belegt, dass die sanierte Leitung wieder dicht ist und kein Abwasser ins Erdreich austritt. Dazu wird der Abschnitt verschlossen und mit Luft oder Wasser gefüllt. Anschließend misst der Prüfer, ob Druck oder Wasserstand über eine festgelegte Zeit stabil bleiben. Das Verfahren folgt der Norm DIN EN 1610. Das Ergebnis wird protokolliert. Für Eigentümer ist das Protokoll ein wichtiger Nachweis, etwa gegenüber Gemeinde, Käufern oder Versicherung. Zudem zeigt die Prüfung, ob die Sanierung wirklich alle Schadstellen erfasst hat. So haben Sie am Ende einen belastbaren Nachweis in der Hand.
Die Kanal-TV-Inspektion zeigt den sichtbaren Zustand der Leitung, die Dichtheitsprüfung misst, ob sie tatsächlich dicht ist. Die Kamera erkennt Risse, Wurzeln und Versatz im Bild. Feine Undichtigkeiten bleiben ihr aber manchmal verborgen. Bei der Dichtheitsprüfung wird der Leitungsabschnitt verschlossen und mit Luft oder Wasser gefüllt. Bleibt der Druck über die Prüfzeit stabil, gilt die Leitung als dicht. Das Verfahren richtet sich nach der Norm DIN EN 1610. Oft ergänzen sich beide Untersuchungen. Die Kamera findet die Schadstellen, die Prüfung bestätigt nach einer Sanierung das Ergebnis.
Eine Kamerainspektion lohnt sich, wenn der Küchenabfluss immer wieder verstopft, obwohl er gereinigt wurde. Dann steckt oft mehr dahinter als ein einzelner Fettpfropfen. Die Kamera zeigt, ob die Leitung zu wenig Gefälle hat, ob Muffen versetzt sind oder ob ein Schaden den Abfluss bremst. Auch Reste eines alten Belags werden sichtbar. Auf Grundlage der Bilder lässt sich entscheiden, ob eine gründliche Hochdruckreinigung genügt oder ob ein Abschnitt saniert werden sollte. Die Aufnahmen werden dokumentiert. So haben Sie und Ihr Vermieter oder Ihre Hausverwaltung eine klare Grundlage für die weitere Planung.
Bei einer leichten Verstopfung hilft oft eine Saugglocke, die Sie mit kräftigen Auf- und Abbewegungen über dem Abfluss einsetzen. Ohne Saugglocke können Sie die Klobürste auf die gleiche Weise verwenden. Bei Papier als Ursache hilft es, heißes, aber nicht kochendes Wasser nach und nach ins Becken zu gießen. Kochendes Wasser kann die Keramik beschädigen. Spülen Sie nicht mehrfach nach, solange das Wasser steht, sonst läuft das Becken über. Löst sich die Verstopfung nach ein paar Versuchen nicht, rufen Sie einen Fachbetrieb. Mit der Spirale ist das WC meist rasch wieder frei.
Drückt Abwasser aus dem Bodenablauf, ist der Kanal meist verstopft oder überlastet, und es braucht sofort Hilfe vom Fachbetrieb. Verzichten Sie bis zur Klärung auf Spülungen, Waschmaschine und Dusche. Jeder weitere Liter landet sonst im Keller. Räumen Sie empfindliche Gegenstände aus dem gefährdeten Bereich. Prüfen Sie, ob eine Rückstauklappe vorhanden ist und ob sie geschlossen hat. Der Techniker ortet vor Ort die Verstopfung und spült den Kanal frei. Fotografieren Sie Schäden für Ihre Versicherung. Ein schriftlicher Befund zur Ursache hilft später bei der Klärung mit Versicherung oder Vermieter.
Wichtig sind freie Zugänge zu allen Schächten und Reinigungsöffnungen sowie vorhandene Pläne der Entwässerung. Räumen Sie Kellerbereiche frei, in denen Revisionsöffnungen liegen. Legen Sie Bestandspläne oder frühere Prüfprotokolle bereit, falls vorhanden. Während der Prüfung sollte im Haus kein Wasser in die geprüften Leitungen fließen. Informieren Sie deshalb Mitbewohner oder Mieter vorab über den Termin. Sind Deckel überbaut oder zugewachsen, lohnt ein Hinweis bei der Terminabsprache. Dann plant der Prüfer das passende Werkzeug gleich mit ein. Ist ein Schacht verschlossen oder verschüttet, sollte er vor dem Termin freigelegt werden, damit der Prüfer die Leitung sicher erreichen kann.

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